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Das Junge Theater Siegen mit seinen Theaterkursen und verschiedenen Projekten begibt sich vorsichtig auf den Weg der Wiedereröffnung.

 

Nachdem die Zahlen der Erkrankungen im März immer weiter gestiegen waren, hatte der Vorstand gemeinsam mit den die Gruppen leitenden Künstlern entschieden, vorerst keine Kurse, Gruppentreffen und Proben mehr anzusetzen. Schnell wurde klar, dass es erst einmal ungewiss sein würde, wann wieder ohne gesundheitliche Risiken auf der Bühne miteinander gespielt oder geprobt werden kann. In Rücksprache mit den jungen Spielern begannen unsere Teamer damit, über Videokonferenzen nach Onlineformaten der Theaterarbeit zu suchen: Das Jugendensemble, dessen am 26. März geplante und ausgebuchte Aufführung der Theaterfassung des Jugendromans „Nichts“ von Janne Teller im großen Saal des Lyz abgesagt werden musste, trifft sich seither jede Woche einmal unter der Leitung des Theaterpädagogen Lars Dettmer zur digitalen Probe. Mit dem Theaterkurs „Neon“, der als Jugendclub des „Bruchwerk Theaters“ läuft, hat Lars Dettmer in Videokonfererenzen verschiedene Wege ausprobiert, seine geplante „Lysistrata“-Aufführung digital zu gestalten. Nach ersten Versuchen an einer Online-Lesung und einer Livestreamaufführung entschied sich die Gruppe am Ende dafür, das Stück nun als Hörspiel einzuüben und dann der Öffentlichkeit vorzustellen.

Es gibt noch einige weitere Gruppen, die derzeit im Wartestand sind, sicher am schwierigsten ist es für die fast 30 Kinder in unserem Theaterkurs „Kunterbunt“, der sehr erfolgreich in den Räumen des „Lyz“ angelaufen war. Ein Projekt für Kinder zwischen 8 und 12 Jahren in Kooperation mit VAKS, dem Lyz und dem Bundesverband Freie Darstellender Künste e.V. im Rahmen des Bundesprogramms "Kultur macht stark". Hier wird die Möglichkeit körperlicher Präsenz, Anleitung und Interaktion wohl am meisten vermisst. Deshalb haben sich die Leiter, Torben Föllmer und Bernd-Michael Genähr, entschieden, bis nach den Sommerferien auszusetzen. Dann hoffen sie – wenn es die Hygienebestimmungen zulassen- ein erstes Angebot für einen vorsichtigen Wiederbeginn in räumlicher Präsenz machen zu können.

Unsere Projektgruppen planen, sich in der nächsten Zeit unter Wahrung der Abstandsgebote erstmals wieder zu Leseproben zu treffen: das ist zum einen die Gruppe, die anhand von Max Frischs Stück „Der Biedermann und die Brandstifter“ ein politisches Theaterstück unter Leitung von Torben Föllmer entwickeln; zum anderen die Gruppe „Netz der Scham“, die sich unter Leitung von Hanna Giebeler, Jenni Baum Chacon und Lars Dettmer mit dem Thema der Beschämung in sozialen Netzwerken auseinandersetzen.

Und hier schon die erste Einladung an Interessierte:

Das Junge Theater Siegen lädt ein: unsere neue „Neon“-Gruppe beginnt sich seit einigen Wochen zu formieren – hier führen, so lange es noch nötig ist, die Neueinsteiger jeweils zuhause unter Anleitung durch Lars Dettmer erste theatrale Übungen durch. Die Gruppe trifft sich derzeit jeden Montag um 17:00 Uhr über das Videoportal ZOOM, und hoffentlich nach den Sommerferien auch wieder  in den Räumen des "Bruchwerk Theaters". 

Gemeinsam entwickeln sie über Improvisationen eine Geschichte über verschollene Wesen aus dem All. Interessierte Jungendliche im Alter zwischen 14 und 18 Jahren sind höchst willkommen und können sich gerne per Mail (jungestheatersiegen@gmail.com) oder über das Kontaktformular melden!

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